Die Krise der Männlichkeit

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Feministen und globale Eliten arbeiten an der Ausweitung der Passivität der Männer, die so leichter zu kontrollieren sind. Männerbanden und -identitäten sind eine Gefahr für das bestehende System. Die Krise der Männlichkeit dreht sich seit jeher um einen Kompromiss zwischen kämpferischer Bandenmännlichkeit und disziplinierter Selbstbeschränkung, um eine zivilisierte Ordnung aufrechtzuerhalten.

Frauen haben dagegen ein stärkeres Sicherheitsbedürfnis und wollen Männer an das Heim binden. Der Feminismus aber arbeitet an der vollständigen Überwindung der Männlichkeit zugunsten von Hedonismus und Überfluss. Er bezeichnet Männlichkeit als überholt, ohne einen praktikablen Ersatz dafür anzubieten.

Die Männerrechtsbewegung ist ebenfalls zu einem Großteil fehlgeleitet und bildet das männliche Gegenstück zum Feminismus, wenn sie Männer von jeglicher Verpflichtung und Verantwortung entbinden will. Das Streben nach individuellem Glück sollte nicht das einzige Ziel im Leben eines Mannes sein. Der Weg der Männer ist zudem der Kampf gegen äußere Bedrohungen und gegen andere Männer, nicht gegen Frauen und deren Interessen. Männer müssen danach streben, die richtige Balance zwischen kämpferischen Neigungen und Häuslichkeit zu finden und verlangen nach sinnvoller Betätigung. Kämpfe und heroische Taten bedürfen einer sinnstiftenden Begründung. Männer brauchen daher das Gefühl von Zugehörigkeit, Verantwortung und einen gemeinsamen Grund, für den es sich zu kämpfen lohnt.

Um auf den Weg der Männer zurückzufinden, muss das globale Gewaltmonopol des Staates aufgelöst werden. Dies geschieht weder durch demokratische Wahlen noch durch eine Revolution. Stattdessen sind es lokale Banden von Männern, die Räume errichten können, die sich der Dekadenz und dem Zugriff des Staates entziehen und ihn so schrittweise in seiner Legitimation schwächen. Die Bande bildet den Kern maskuliner Identität und es ist ratsam, sich mit anderen Männern zusammenzuschließen, um männliche Gruppenidentität, Kameradschaft und kämpferische Tugenden wieder zu kultivieren.

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