Die Geächteten von Ernst von Salomon schildert den Weg junger Männer, die nach dem Ersten Weltkrieg an den Ruinen einer zerbrochenen Ordnung festhalten. Zwischen roter Novemberrevolution, Freikorps und politischem Mord formiert sich die „Organisation Consul“ zu einer verbissenen Gemeinschaft unangepasster Außenseiter. Auch nach dem Attentat auf den deutschen Außenminister Rathenau zeigt der Roman, wie Idealismus in Härte umschlägt, wie die Kämpfer zu Gejagten werden und wie noch in der Haft lebendiger Trotz erwachsen kann. Ernst von Salomon entwirft das kraftvolle Porträt einer verlorenen und illusionslosen Generation.
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