Asiaten sind gut im Tischtennis, Westafrikaner sind gut in Sprints, Kaukasier sind gut im Kraftsport. Dies sagen keine Vorurteile, sondern der olympische Medaillenspiegel.
Doch woher stammen diese Unterschiede? Die moderne Genforschung beschreibt, was viele Menschen intuitiv wissen: Verschiedene Abstammungsgruppen haben auch unterschiedliche genetische Veranlagungen, die jeweils perfekt an die Umwelt angepasst sind, in der sie tausende Jahre lang lebten.
Diese Unterschiede sind nicht nur äußerlich, sondern betreffen auch Charakter und Verhalten, wie moderne genetische Vergleichsstudien belegen. In seinem Werk »Und sie unterscheiden sich doch« spürt Prof. Dutton der faszinierenden Realität der menschlichen Vielfalt hinterher und wirft neues Licht auf viele Fragen, die uns im Alltag beschäftigen.
Edward Dutton (1980) ist ein britischer Anthropologe. Er hat zahlreiche Bücher zu Themen wie menschlicher Biologie, Intelligenz, Religion und gesellschaftlichen Entwicklungen veröffentlicht. Als Wissenschaftler befasst sich Dutton mit Fragen rund um die „Human Biodiversity“ und Verhaltensunterschieden zwischen Bevölkerungsgruppen. Er promovierte in Religionswissenschaft an der Universität Aberdeen und hatte Lehraufträge an Universitäten in Großbritannien und Polen inne.
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