1918 ist die Welt aus den Fugen geraten. Das Ende der deutschen Monarchien eröffnet einen revolutionären Streit über die Zukunft des Zusammenlebens: Monarchie, Demokratie oder Kommunismus? In diesem historischen Kontext tauchte auch der „Ständestaat“ auf. Dieser Entwurf gilt als Grundlage des später (1933–1938) von Dollfuß und Schuschnigg geführten Österreichs.
Othmar Spann (1878–1950) war österreichischer Ökonom, Soziologe und Philosoph. Seine Ideen für den „wahren Staat“ bildeten die Grundlage für die Lehre vom Ständestaat und den Austrofaschismus. Von Armin Mohler wurde Spann zur konservativen Revolution gezählt.
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