Nach dem Sieg über die Sowjetunion im Kalten Krieg sind die USA die erste, einzige und letzte Weltmacht. Diesen Status gilt es durchgeschicktes Agieren auf dem eurasischen „Schachbrett“ zu nutzen, um den Wohlstand der Menschheit und die Stabilität der Staatengemeinschaft zu erhalten. Und das auch in einer Zukunft, in der die USA ihre Rolle als globaler Schiedsrichter nicht mehr erfüllen.
Zbigniew Kazimierz Brzeziński (1928–2017) war ein polnisch-US-amerikanischer Politikwissenschaftler, Geostratege und außenpolitischer Berater. Geboren in Warschau als Sohn eines Diplomaten, wuchs er in Europa und Kanada auf und promovierte an der Harvard University. Er lehrte u. a. an der Columbia University und der Johns Hopkins University und galt als einer der führenden Analysten der internationalen Beziehungen. Brzeziński war von 1966 bis 1968 Berater von Präsident Lyndon B. Johnson. Von 1977 bis 1981 war er Nationaler Sicherheitsberater von Präsident Jimmy Carter, wo er Schlüsselrollen in der US-Außenpolitik des Kalten Krieges spielte, etwa bei der Normalisierung der Beziehungen zu China und im Umgang mit der Sowjetunion. Er war Autor einflussreicher politischer Werke und Berater zahlreicher Institutionen.
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