Zusammenfassung

Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne

Friedrich Nietzsche
16:56 min
Philosophie & Weltanschauung
102 Seiten, 1873
Verlag: Reclam
Originalsprache: Deutsch

Begriffe sind Lügen! Wahrheit gibt es nicht und sein Verstand führt den Menschen in die Irre. Diese radikale Philosophie stellt den Begriff „Erkenntnistheorie“ fundamental in Frage. Nach diesem Blitz weiß man nur noch, dass man nichts weiß. Es kommt darauf an, etwas zu schaffen: wahr ist, was wir wahr haben wollen. Diese Überlegungen sind Nietzsches Frühwerk zuzurechnen. Er verfasste sie bereits 1873, sie wurden aber erst über 20 Jahre später von seiner Schwester Elisabeth Förster-Nietzsche veröffentlicht.

Friedrich Nietzsche

Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844–1900) war zunächst Philologie-Professor in Basel. 1879 musste er die Universität aus gesundheitlichen Gründen verlassen. Auf der Suche nach einem Aufenthaltsort, der seiner angeschlagenen Gesundheit half, schrieb er einige der bedeutendsten Bücher der abendländischen Philosophie. Dabei entwickelte er seinen eigenen, energischen Stil der Philosophie: eine leidenschaftliche und dem Leben verpflichtete Denkweise, die das Leben als eine Kraft begreift. Ihre Fülle und volle Energie findet sie in einer aristokratischen und erobernden Existenzweise.

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