Die Zukunftsaussichten sind so düster, dass der Glaube an eine Rettung unvernünftig scheint. Viele Fehlentwicklungen sind so tief in der Moderne verankert, dass sie selbst in einer Krise nicht gekappt werden können. Was bleibt, ist ruhige Besinnung auf das, was wirklich zählt. Wer das Elend dieser Welt durchschaut, tritt ihr mit der Ruhe und Verachtung einer alten Seele entgegen, die froh ist, sterblich zu sein.
Der Kulturphilosoph Frank Lisson (1970) studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie. Er publizierte unter anderem zu Friedrich Nietzsche und Oswald Spengler.
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