Nach 1945 galt konservatives Denken in Deutschland als diskreditiert und moralisch belastet. Begriffe wie Tradition, Nation oder Ordnung schienen politisch unmöglich geworden. Und doch verschwand der Konservatismus nicht: Er zog sich zurück, suchte neue Formen und neue Sprache. Weißmann zeichnet die Entwicklung dieses geistigen Milieus nach. Im Zentrum stehen Intellektuelle, Zeitschriften und Ideen – nicht Parteien oder Wahlerfolge. Schon das macht einen wesentlichen Kern der heutigen Rechten aus …
Karlheinz Weißmann (1959) ist Historiker, Publizist und einer der einflussreichsten Intellektuellen der Neuen Rechten. Er studierte evangelische Theologie, Pädagogik und Geschichte und promovierte 1989. Danach arbeitete er als Lehrer. Weißmann veröffentlichte zahlreiche Bücher zur deutschen Geistes- und Politikgeschichte und schreibt seit Jahrzehnten u. a. für die Wochenzeitung Junge Freiheit. 2000 gründete er mit Götz Kubitschek das Institut für Staatspolitik und verließ es 2013. Seit 2017 ist er Herausgeber des Magazins Cato.
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