Wie sieht eine antimarxistische Perspektive für Europa nach dem Zweiten Weltkrieg aus? Nur die Rückbesinnung auf traditionale spirituelle und aristokratische Werte kann Europa wieder zur Stärke führen. Doch die moderne Gesellschaft krankt an ihrem dekadenten Materialismus. Was es braucht, ist eine geistige Erneuerung. Evola plädiert für eine heroische Lebensweise und eine politische Ordnung, die auf Aristokratie, Autorität und der Wiederbelebung antiker Werte basiert. Dieser Blitz liefert ein packendes Zeitzeugnis und bietet Standpunkte zur Gestaltung der gesellschaftlichen und politischen Realität.
Julius Evola (1898–1974) war ein italienischer Kulturphilosoph, Esoteriker und metaphysischer Theoretiker. Nach dem Ersten Weltkrieg begann er als Künstler im Futurismus und Dadaismus, wandte sich jedoch bald der Malerei und Poesie ab, um sich intensiv mit Okkultismus, Mystik und östlichen Philosophien zu beschäftigen. In den 1920er und 1930er Jahren entwickelte er eine eigene Form des Traditionalismus und sympathisierte mit dem faschistischen Italien. Nach dem Zweiten Weltkrieg formulierte er in seinen Werken radikal zeitkritische Standpunkte.
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