In diesem radikalen Essay wirft Friedrich Nietzsche sein Urteil über Richard Wagner und dessen Kunst offen auf den Tisch. Er nennt Wagner und seine Ästhetik nicht nur „Masse“, „Theater“ und „Entartung des Rhythmus“, sondern nimmt ihn zugleich als Symptom einer Kultur in ihrem Abstieg. Nietzsche legt dar, wie das Ringen um „unendliche Melodie“ und theatralische Gebärde zur Gefahr wird: für die Musik, für das „Volk“, für das Leben selbst.
Zugleich geht es um weit mehr: um die Frage nach dem Menschen, der Kunst und dem Geschmack. Nietzsche zeigt uns zwei Antipoden – in Wagner und in ihm selbst offenbaren sich zwei Lebenskräfte, die sich entweder verausgaben oder vergiften. Nietzsches Bruch mit Richard Wagner!
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