Über die Deutungshoheit

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Der Mensch verhält sich in Gruppen anders als allein. Er weiß unterbewusst, wer zu einer bestimmten Gruppe gehört und wer nicht. Tendenziell ist der Bezug zur eigenen Gruppe positiv, zu anderen reserviert. Die Bezugskriterien können vielseitig sein: Herkunft, soziale Schicht oder auch Ideen können ihre Mitglieder verbinden. Das Resultat dieser Gruppendynamik sind Stereotypen. Genau wie Individuen streben auch Gruppen nach hohem Ansehen und Wohlstand. So kommt es, dass jemand Teil einer bestimmten Gruppe sein möchte, da diese als hoch angesehen gilt. Eine elitäre Gruppe wird genauso wählerisch ihre Mitglieder aussuchen. Das zugrunde liegende Prinzip ist die Basis jeder Hochkultur.

Im heutigen Westen wird die Kultur von Linken dominiert. Sie bilden die einflussreichste Gruppe in Medien, Schulen und Politik. Dementsprechend haben linke Ideale Hochkonjunktur. Bei den Menschen entsteht der Eindruck, die Intelligenzija ist links. Links ist die Aufklärung, die Wissenschaft, die Freiheit. Rechte Ideen gelten hingegen als stumpf, als veraltet, unmenschlich. Beide Wahrnehmungen sind ein Resultat linker Deutungshoheit. Für jeden aufstrebenden jungen Erwachsenen ist klar: will auch er als intelligent gelten, muss er sich mit dieser Geisteselite gemein machen. Neben diesem Aspekt kommt in entsprechenden Institutionen und Berufen ein expliziter Gruppenzwang hinzu, sich zu linker Anschauung zu bekennen. Weite Teile dieser Gruppe sind somit nicht aus Überzeugung, sondern aus Konformität und Ehrgeiz links.

Jede politische Kraft möchte sich selbst als besonders intelligent darstellen. Dummköpfe und Mitläufer gibt es in jeder Bewegung. Anhand politischer Gruppenzugehörigkeit lassen sich nicht wirklich Rückschlüsse darüber ziehen, wer schlauer oder wer dümmer ist. Auch in der Rechten gibt es herausragende Intellektuelle, wie in der Anglosphäre zum Beispiel Frank Salter, Jared Taylor, Greg Johnson oder Edmund Conelly. Erfolgreiche und Rechten zugewandte Künstler, Schriftsteller und Geschäftsleute steigern den Stellenwert rechter Ideen. Die Linken lassen nichts unversucht, um dieses exponierte Personal ihrer Gegner zu diskreditieren. Für jeden Einzelnen bedarf es einer großen Courage, für die europäischen Völker einzustehen. Für die eigene Ethnie Politik zu machen, gilt als tabu. Auch deswegen stehen in der Öffentlichkeit meist viele Linke wenigen Rechten gegenüber. Ihr zahlenmäßiger Vorteil gilt den Linken als Bestätigung, sie seien die Normalen, die Vernünftigen. Sie möchten den Rechten einreden, sie seien die Abnormalen.

Dabei war die Linke nicht immer meinungsführend. Sie galt bis in die 60er und 70er Jahre für die meisten Menschen als lachhaft und nicht ernst zu nehmen; ein weiteres Beispiel dafür, wie schnell die Masse ihre Meinung ändert. Ungeachtet ihrer Popularität scheitern linke Ideale an der Realität. Die Deutungsmacht der Linken muss auf allen Wegen untergraben werden. Man muss die Unzulänglichkeit der linken Bildungselite vorführen. Das bestehende Narrativ muss zur Lachnummer werden.

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