Alain de Benoist zerlegt präzise die Selbstgewissheiten westlicher Demokratien. Was als Herrschaft des Volkes gilt, entpuppt sich als Fassade liberaler Elitenherrschaft, entkoppelt vom Gemeinwillen. Demokratie reduziert sich auf Verfahren, während die echte politische Teilhabe verschwindet. Der Autor fordert eine radikale Rückbesinnung auf Volkssouveränität, kulturelle Identität und organische Bindung. Gegen technokratische Verwaltung und moralischen Dogmatismus entwirft er das Modell einer gelebten, verwurzelten Demokratie. Ein scharfsinniger, kompromissloser Gegenentwurf zur politischen Gegenwart!
Alain de Benoist (*1943) gilt als einer der führenden Publizisten der Nouvelle Droite, der französischen Neuen Rechten. Der Pariser ist Mitbegründer des Instituts GRECE, welches 1968 als Antwort auf die starke sozialistische Studentenbewegung entstand. Benoist ist bekannt für seine Kritik an Globalismus und Egalitarismus, aber auch für sein Aufgreifen linker Theorien. Er unterhält mit geschätzten 200 000 Büchern die größte Privatbibliothek Frankreichs.
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