Der französische Historiker Dominique Venner erhebt Kritik an der nationalistischen Opposition: Er entwirft eine Strategie für die revolutionäre Bewegung. Es braucht eine intellektuelle und aktivistische Elite – bloßer Straßenprotest reicht langfristig nicht aus. Eine effektive Organisation und strategisches Denken und Handeln können die politische Landschaft umpflügen. Wie sieht eine identitäre Revolutionstheorie aus?
Dominique Venner (1935–2013) war ein französischer Historiker, Essayist und politischer Aktivist. In den 1950er Jahren engagierte er sich in rechtsextremen Kreisen, darunter in der OAS, die gegen die Unabhängigkeit Algeriens kämpfte. Nach seiner Haftstrafe wandte er sich der Geschichtsschreibung zu und veröffentlichte zahlreiche Werke über Militärgeschichte und die europäische Identität. Venner war ein Verfechter der „identitären“ Bewegung und kritisierte den kulturellen Wandel Europas. 2013 beging er einen symbolischen Suizid in der Kathedrale Notre-Dame in Paris als politisches Statement gegen den gesellschaftlichen Wandel.
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