Antirassistischer Gesinnungsdruck

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Mit der 68er-Bewegung wurden Antikolonialismus und Antirassismus zu zentralen Themen der europäischen Linken. In den Sozialwissenschaften bildete sich so eine Rassismusforschung, die nicht nur Rassenkonflikte untersucht, sondern jegliche anthropologischen Rassenbegriffe ablehnt. Das gipfelt in dem Verbot der Benennung und Erforschung anthropologischer Gruppenunterschiede.

Aktuell nimmt der Antirassismus an westlichen Universitäten verstärkt antiweiße Züge an. Das geht in erster Linie von weißen Studenten der Geisteswissenschaften aus. Sie vermuten bei sich selbst eine Erbschuld am westlichen Kolonialismus. Alle Aspekte der westlichen Kultur werden Kritik unterzogen und gleichzeitig nichtweiße Kulturen idealisiert. Das Klima an Universitäten wird zunehmend weißenfeindlich und intolerant.

Die Großzahl aller Anthropologen plädiert dafür, den Rassenbegriff beizubehalten. In Lateinamerika, Russland und China halten viele Anthropologen am traditionellen Rassenbegriff fest. Dennoch wird dieser im Westen aus der akademischen Lehre verdrängt. Wissenschaftler sind zunehmender Einschüchterung ausgesetzt. Bestimmte Fragen werden nicht erforscht oder politisch inkorrekte Ergebnisse nicht veröffentlicht. Die meisten anthropologischen Institute in Deutschland wurden geschlossen.

Mit dem Konstruktivismus setzte sich die Auffassung durch, dass Gruppenunterschiede nur auf willkürlichen Stereotypen beruhen. In der Kultur gehe es darum, durch Sprache Macht zu erringen. Unterdrückerische Begriffe wie Rasse müssen deshalb nach linker Vorstellung dekonstruiert werden. Um Rassismus die Grundlage zu nehmen, greifen linke Theoretiker die Wahrheit und Objektivität sprachlicher Begriffe an.

Rassen haben aber eine reale, biologische Entsprechung und sind nicht nur soziale Erfindungen. Rassen bestimmen sich durch wesentliche, miteinander korrelierende Eigenschaften. Es ist die Kombination an körperlichen, genetischen und psychischen Faktoren, durch die sich Gruppen voneinander unterscheiden. Sie unterliegen dem zeitlichen Wandel durch Evolution. Auch innerhalb einer Rasse gibt es zweifellos eine große Variation. Dennoch sind Rassen existent. Menschen können diese biologische Realität durch ihre Fähigkeit zur ganzheitlichen Gestaltwahrnehmung intuitiv erkennen.

Antirassistischer Gesinnungsdruck - Die Dekonstruktion der Rasse | BlitzWissen