Einwanderung wird oft als Ausdruck von Toleranz verstanden, doch ihre Auswirkungen auf die ansässige Bevölkerung werfen Fragen auf. Kritiker freier Einwanderung argumentieren, dass Migration ohne Rücksicht auf die Eigentumsrechte der Einheimischen erfolgt. Wenn Migranten in ein Land einreisen, betrachten sie dabei selten, ob dies die Zustimmung der ansässigen Bevölkerung oder der Eigentümer betroffener Ressourcen findet. Eigentumsrechte spielen jedoch eine zentrale Rolle in der Regulierung menschlicher Interaktionen. Migration darf nur mit Zustimmung erfolgen.
Regierungen versuchen die Integration, indem sie Migranten Zugang zu Sozialleistungen gewähren. Dies führt zu Spannungen zwischen Einheimischen und Migranten. Die Konflikte entstehen nicht nur durch den erhöhten Druck auf öffentliche Ressourcen, sondern auch durch das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen.
Eine Alternative zur freien Einwanderung ist eine auf Eigentumsrechten basierende Regulierung. Dabei entscheiden nicht Staaten, sondern Individuen und Gemeinschaften, ob sie Migranten aufnehmen wollen. Eine freiwillige Ordnung fördert friedliche Interaktionen zwischen Migranten und Einheimischen. Migranten, die durch Zustimmung Zugang erhalten, sind eher bereit, die Werte und Normen ihrer neuen Gemeinschaften zu respektieren. Außerdem werden kulturelle und soziale Unterschiede berücksichtigt. Gesellschaften mit ähnlichen kulturellen Werten sind besser in der Lage, Migration zu bewältigen. Auf diese Weise kann das Konfliktpotenzial reduziert werden.
Freier Handel und Migration werden oft gemeinsam diskutiert, obwohl es sich um zwei grundlegend unterschiedliche Phänomene handelt. Während der freie Handel den Austausch von Wirtschaftsgütern umfasst, bezieht sich Migration auf die Bewegung von Menschen. Diese Unterscheidung ist wichtig, da Handel weniger konfliktbehaftet ist als Migration. Der Austausch von Waren greift nicht in private Eigentumsrechte ein, sondern basiert auf freiwilligen Transaktionen zu beiderseitigem Vorteil.
Freihandel ermöglicht Spezialisierung und Arbeitsteilung, was die Effizienz und den Wohlstand steigert. Import und Export schaffen effiziente Märkte, die zu höherer Produktivität führen. Konsumenten profitieren von einer größeren Produktauswahl zu niedrigeren Preisen. Die wirtschaftlichen Vorteile des freien Handels fördern auch den Frieden, da Abhängigkeiten zwischen den Handelspartnern entstehen.
Im Gegensatz dazu birgt unkontrollierte Migration erhebliche Risiken. Migration verändert die demografische Zusammensetzung eines Landes und beschädigt kulturelle Identitäten. Während Waren und Dienstleistungen keine kulturellen Spannungen verursachen, bringt Migration unterschiedliche Verhaltensweisen in eine Gesellschaft. Staatlich geförderte Migration verschärft diese Spannungen.
Die politischen Implikationen dieser Überlegungen sind weitreichend. Während freier Handel ein wirksames Mittel zur Förderung von Frieden und Wohlstand darstellt, birgt unkontrollierte Migration das Potenzial, Konflikte zu verschärfen und den sozialen Zusammenhalt zu gefährden. Die Rückkehr zu einem System von privaten Eigentumsrechten und lokaler Kontrolle könnte die Lösung sein. Solch ein System würde den sozialen Frieden fördern und die Effizienz und Stabilität der Gesellschaft stärken. Indem Migration und Handel getrennt betrachtet werden, kann ein Ansatz gefunden werden, der die Vorteile beider maximiert.