„Faschismus“ ist wohl der am häufigsten falsch gebrauchte Begriff der Geschichte. Mit seinem zuerst 1974 erschienen Essay gibt Armin Mohler diesem ausgehöhlten Wort wieder eine konkrete Bedeutung. Seine Überlegungen sind erstaunlich aktuell und verhindern das Vermischen von tatsächlichen Ideen mit Propaganda.
Der Schweizer Armin Mohler (1920–2003) war von 1949 bis 1953 Privatsekretär des konservativ-revolutionären Schriftstellers Ernst Jünger. Mit seiner Dissertation aus Basel „Die Konservative Revolution in Deutschland – Grundzüge ihrer Weltanschauung“ schuf er 1949 sein Hauptwerk. Dieses ist eine wichtige und ergiebige Quelle rechter Denkansätze und bis heute maßgeblich. In weiteren Büchern kritisierte er den Liberalismus und forderte einen Schlussstrich unter die deutsche Vergangenheitsbewältigung. Neben seiner publizistischen Tätigkeit für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften arbeitete er zeitweise als Redenschreiber für den CSU-Politiker Franz Josef Strauß und bei der Siemens-Stiftung.
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