Grundlagen der Kapitalismusanalyse

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Betrachtet man die kapitalistische Gesellschaft, erscheint sie als ein System, das auf der Produktion und Akkumulation von Kapital basiert. Der Fokus der folgenden Untersuchung liegt auf den ökonomischen Gesetzen, die diese Gesellschaft strukturieren. Die Produktionsweise und die daraus resultierenden sozialen Beziehungen sind nicht statisch, sondern historisch gewachsen.

Ziel des Blitzes ist es, die inneren Widersprüche des Kapitalismus aufzudecken und zu erklären, wie diese die Grundlage für gesellschaftliche Veränderungen bilden. Dazu wird sich der dialektischen Methode bedient: Eine Aussage und ihr Gegenteil werden einander gegenübergestellt und in einer Synthese miteinander verbunden. So können die ökonomischen Phänomene in ihrem Entwicklungsprozess systematisch analysiert werden. Denn der Kapitalismus ist keine „ewige Ordnung“, sondern nur eine geschichtliche Phase. Sie ist ebenso vergänglich wie frühere Produktionsweisen.

Jeden Tag umgeben wir uns mit zahllosen Gegenständen, die wir zum Leben brauchen. Diese Gegenstände müssen produziert werden: Brot, Wohnung, eine Bettdecke oder Schuhe. Die Weise, in der die Gesellschaft ihren Bedarf an Gütern deckt, ist zurzeit der Kapitalismus. In ihm werden die Güter gehandelt und dadurch zur Ware.

Die Ware bildet daher das grundlegende Element der kapitalistischen Produktionsweise und hier den Ausgangspunkt der Analyse. Durch die Untersuchung der Ware sollen die tieferliegenden Mechanismen des Kapitalismus enthüllt werden. Die verwendete dialektische Methode geht zurück auf den Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel. Sie ist logisch, wissenschaftlich und kritisch. Allein der Idealismus Hegels wird durch einen strengen Materialismus ersetzt. Das bedeutet: Nicht Ideen, Seele oder Vorstellungen bestimmen das Leben, sondern nur harte, physische Tatsachen.

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