Lohn und ungerechte Lohnarbeit

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Im Kapitalismus wird der Wert der Arbeitskraft in Lohn transformiert. Dies geschieht durch eine ideologische Verschleierung: Während der Lohn wie die Bezahlung für die gesamte geleistete Arbeit erscheint, wird tatsächlich nur die Arbeitskraft bezahlt – und das auch nur zum Wert, der für ihre Reproduktion notwendig ist. Würde der Kapitalist den Arbeiter für seine insgesamt gelistete Arbeit bezahlen, würde der Kapitalist keinen Gewinn machen.

Es existieren zwei Hauptformen des Lohns. Beim Zeitlohn wird der Arbeiter für eine bestimmte Zeitdauer bezahlt, beispielsweise für acht Stunden pro Tag. Dies verschleiert, wie viel Mehrwert der Kapitalist tatsächlich aus der Arbeitszeit zieht. Beim Stücklohn wird der Lohn basierend auf der produzierten Menge berechnet. Diese Form ermöglicht es dem Kapitalisten, die Produktivität und Intensität der Arbeit weiter zu steigern. Der Arbeiter ist gezwungen, mehr zu leisten, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Durch diese beiden Lohnformen wird der Mehrwert, der vom Arbeiter geschaffen wird, unsichtbar gemacht. Es scheint, als ob die volle Arbeit entlohnt wird, während in Wirklichkeit ein großer Teil der Arbeitszeit unbezahlt bleibt und direkt dem Kapitalisten zufließt. Dies ist die Verschleierung der Ausbeutung, ein zentraler Mechanismus des Kapitalismus.

Der Lohn orientiert sich zwar am Wert der Arbeitskraft, kann jedoch aufgrund von Angebot und Nachfrage schwanken. Diese Schwankungen ändern nichts an der grundlegenden Ausbeutung, die im System strukturell verankert ist.

Der Lohn dient als ideologisches Instrument, das die kapitalistische Ausbeutung verschleiert. Diese Verschleierung macht es für die Arbeiter schwer, die Mechanismen ihrer Unterdrückung zu durchschauen und stabilisiert so das kapitalistische System.

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