Die Anfänge der Massenmigration

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Frühe Befürchtungen einer schrittweisen ethnischen Ersetzung werden von der Anzahl der aktuell nach Europa kommenden Einwanderer weit übertroffen. Der Prozess begann bereits nach Ende des Zweiten Weltkrieges. Mit dem Zuzug sogenannter Gastarbeiter versuchten zahlreiche westeuropäische Staaten, kurzfristig Lücken im Arbeitsmarkt zu füllen. Deutschland bezog Migranten vor allem aus der Türkei; Großbritannien aus den Commonwealth-Staaten. Den verantwortlichen Politikern war nicht bewusst, dass die Einwanderer bleiben und nach Staatsangehörigkeit und Familiennachzug verlangen würden. Langfristige innenpolitische Konsequenzen und kulturelle Probleme sahen sie ebenfalls nicht vorher. Alle Versuche, die Migration wieder zu begrenzen, blieben leere Wahlversprechen. Bereits 1970 befanden sich in Großbritannien so viele Zuwanderer im Land, dass eine Kehrtwende unmöglich erschien. Die Migrationspolitik Europas ist seit den Nachkriegsjahren von Fehleinschätzungen geleitet und außer Kontrolle geraten.

Die Folgen prägen Europa bis heute. Die muslimische Population in Europa wächst jährlich, während sich das Christentum in allen Ländern auf dem Rückzug befindet. Prognosen gehen davon aus, dass weiße Briten bis 2060 im eigenen Land in der Minderheit sein werden. Politiker und Medien porträtieren diese neue Lebensrealität ausschließlich positiv. Mehr Diversität gilt als erstrebenswert. Die einheimische Bevölkerung lehnt weitere Migration eindeutig ab, wobei aber rassistische Ausschreitungen Ausnahmen bleiben.

Was zuvor bereits außer Kontrolle geraten war, wurde unter der Labour-Regierung Tony Blairs ab 1997 zu einer bewussten Transformation der Gesellschaft. Eine weitere Öffnung der Grenzen und ein noch unbeschränkteres Asylrecht führte zu einem Zustrom an Einwanderern aus Osteuropa. Es wanderten signifikant mehr Migranten nach Großbritannien ein, als von der Regierung erwartet. Die Ablehnung von Asylanträgen galt pauschal als rassistisch, was eine Opposition zu Blairs Linie von vornherein unmöglich machte.

Anstatt den Kurs der unkontrollierten Massenimmigration zu ändern, versuchen die herrschenden Politiker die Wahrnehmung des Volkes zu manipulieren. Sie stellen Massenmigration als alternativlos oder natürlich dar, schweigen innenpolitische Probleme und schwerwiegende Fälle von Migrantengewalt tot und belegen Kritiker mit dem Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit. So wird die Mehrheitsmeinung unsagbar und epochale Veränderungen gegen den expliziten Wählerwillen kommen in Gang.

Die Rechtfertigungen reichen dabei von fehlerhaften wirtschaftlichen Einschätzungen bis hin zu moralischen Appellen an die Aufnahmeländer. Migranten tragen aber in der Summe nicht zum Wohlstand Europas bei. Hochqualifizierte Fachkräfte bilden nur die Ausnahme, während der Großteil eine finanzielle Belastung für den Wohlfahrtsstaat bedeutet. Das Problem der alternden Bevölkerung Europas und den zu geringen Geburtenraten ist nicht lösbar, indem die junge Generation aus kulturfremden Ländern importiert wird. Stattdessen müssen die Regierungen Anreize schaffen, die es für einheimische Frauen wieder attraktiver machen, mehr Kinder zu bekommen. Hinter dem Insistieren auf Diversität als moralischem Wert steckt ein negatives Bild der eigenen Kultur, deren Verlust willentlich in Kauf genommen wird. Diese darf als Einzige diffamiert werden, während zugewanderte Kulturen über jegliche Kritik erhaben sind. Es ist jedoch das besondere europäische Werteverständnis, das Toleranz und Diversität überhaupt erst möglich gemacht hat.

Europa ist nicht ausschließlich wegen der Aussicht auf ökonomischen Wohlstand ein so beliebtes Zielland für Zuwanderer. Ebenfalls reiche Länder wie Japan und China sehen keinen Ansturm von Migranten, da sie Einwanderung nach strikten Vorschriften regeln und die Einbürgerung schwierig gestalten. Europa schafft bewusst Anreize, indem es selbst illegale Ankömmlinge zum Bleiben animiert und die Sozialsysteme leicht ausnutzbar gestaltet. Europa hat sich mit seiner Politik der offenen Grenzen attraktiv für die ganze Welt gemacht und damit eine langfristig selbstvernichtende Richtung eingeschlagen.

Die Anfänge der Massenmigration - Der Selbstmord Europas | BlitzWissen