Multikulturalismus

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Angela Merkel kritisierte noch 2010 die multikulturelle Gesellschaft als gescheitert. Trotzdem ließ sie fünf Jahre später 1,5 Millionen Migranten nach Deutschland einreisen. In ganz Europa wandern seither in hohen Zahlen kulturfremde junge Männer in ein Gesellschaftsmodell ein, welches schon zuvor nicht funktioniert hat. Die vorherrschende Idee war, Menschen mit ethnisch diversen Hintergründen durch eine gemeinsame Leitkultur zu vereinen. Die Beweise dafür, dass das friedliche Zusammenleben grundverschiedener Kulturen nicht möglich ist, verdeutlichten sich schon früh.

Muslimische Einwanderer begannen, sich zu segregieren und Parallelgesellschaften zu bilden, die das europäische Rechtsverständnis und die Staatsgewalt infrage stellen. Der Fokus auf Diversität macht dabei Ethnie und Religionszugehörigkeit zum wichtigsten Identifikationskriterium. So konnten sich die verschiedenen Gruppen politisch organisieren und die lautesten und fundamentalistischen Strömungen setzten sich an die Spitze. Diskriminierung so drastisch wie möglich erscheinen zu lassen, liegt in ihrem Interesse, da sie staatliche Fördergelder beziehen.

Der Islam ist mit dem liberalen europäischen Werteverständnis nicht in Einklang zu bringen. Sobald die muslimische Population wächst, zeichnen sich überall in Europa dieselben Probleme ab. Anstatt sich zu assimilieren, bringen Zuwanderer fremde kulturelle Gepflogenheiten mit, die mit den aufgeklärten Werten kollidieren. Zu lange wurden die Warnsignale ignoriert.

Dass der Islam ein Problem mit freier Meinungsäußerung hat, wurde 1991 durch das islamkritische Buch „Die satanischen Verse“ von Salman Rushdie deutlich. Das Buch löste eine Welle der Empörung auch unter europäischen Muslimen aus, die in Mordanschlägen auf den Autor und seine Verleger mündeten. Sogar das iranische Regime sprach offiziell die Aufforderung zum Töten Rushdies aus. In den folgenden Jahren kam es zu einer ganzen Reihe von Terroranschlägen auf Mohammed-Karikaturisten. Wer den Islam beleidigt oder auch nur kritisiert, muss seitdem in Europa um sein Leben fürchten. Ihren Höhepunkt fand diese Entwicklung 2015 mit den Attentaten auf die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo durch den Islamischen Staat. 27 Prozent der britischen Muslime sympathisierten laut Umfragen mit den Angreifern. Ein Viertel hält Gewalt gegen jeden, der den Propheten Mohammed beleidigt, für gerechtfertigt.

Unter den Einheimischen machte sich zunehmend ein Bewusstsein für die Ideologie hinter den Terrorattacken breit. Adressiert werden die berechtigten Sorgen aber von keiner der führenden Parteien. Aufkommende patriotische Protestbewegungen wie Pegida in Deutschland oder die English Defense League in Großbritannien werden vielmehr mit allen Mitteln staatlich bekämpft.

Neben der steigenden Terrorgefahr äußert sich das Scheitern des Multikulturalismus auch in islamischem Antisemitismus, Homophobie und Frauenfeindlichkeit. Der Islam steht in einem eklatanten Widerspruch zu dem, was eigentlich zentrale Anliegen der Linken sind. Insbesondere sexuelle Minoritäten können nicht mit der Intoleranz des Islam koexistieren. Das beweist die steigende Zahl islamistischer Gewalttaten in Europas vormals liberalen Großstädten. Da Muslime als Opfergruppe aber im linken Weltbild bevorzugt werden, ist es der progressiven Gesellschaft wichtiger, Muslime nicht zu beleidigen, als einheimische Homosexuelle zu schützen.

Für europäische Frauen bedeutet der Multikulturalismus eine zunehmende Gefahr für ihre Sicherheit und sexuelle Selbstbestimmung. Sogar die offensichtlichsten Ausprägungen eines rückständigen Frauenbilds in den Einwanderergesellschaften, etwa wie die weibliche Genitalverstümmelung, werden von den europäischen Behörden kaum verfolgt. Zuwanderer sind in allen Kriminalstatistiken überrepräsentiert und verantwortlich für den massiven Anstieg von Sexualstraftaten seit 2015. Die gängige Praxis der europäischen Behörden ist es seit jeher, diesen Zusammenhang zu verschweigen und Vergewaltigungen europäischer Frauen systematisch zu vertuschen. So konnten in mehreren britischen Städten pakistanische Gangs von 1997 bis 2014 dem organisierten Missbrauch minderjähriger Britinnen nachgehen. Aus Furcht, bei Strafverfolgung mit Rassismusvorwürfen konfrontiert zu werden, sah der Staat der organisierten Vergewaltigung zahlreicher Mädchen und Frauen jahrelang tatenlos zu. Zugunsten der Ideologie des Multikulturalismus ist es üblich, die ethnische Herkunft der Täter nicht nur bei Sexualstraftaten zu verschweigen. Europäische Staaten sind nicht mehr gewillt, ihre eigene Bevölkerung zu schützen.

Frühe Warnungen sprach unter anderen die aus Somalia in die Niederlande eingewanderte Frauenrechtlerin Ayaan Hirsi Ali aus. Ihre Kritik am Multikulturalismus richtet sich vor allem auf die grotesken Auswüchse der islamischen Frauenfeindlichkeit, wie sie bei Ehrenmorden sichtbar wird. Eine atheistische Opposition zum Islam kommt von der italienischen Journalistin Oriana Fallaci. In der muslimischen Einwanderung sieht sie eine schleichende Invasion durch höhere Geburtenraten.

Wir erleben einen schrittweisen Bevölkerungsaustausch. Ganze Stadtviertel werden bereits von arabisch-afrikanischen Männern dominiert, die innere Sicherheit kann niemand mehr garantieren. Der Multikulturalismus mündet in einem Kulturkampf, der zu Ungunsten der Europäer entschieden wird.

Multikulturalismus - Der Selbstmord Europas | BlitzWissen