Martin Heidegger

Bauen Wohnen Denken

12:38 min
Philosophie & Weltanschauung
20 Seiten, 1954

1951 hielt Heidegger die Rede „Bauen Wohnen Denken“. Darin beschreibt er das Verhältnis des Menschen zur Welt: Wohnen bedeutet für ihn nicht einfach nur, irgendwo eine Wohnung gemietet zu haben. Wohnen „schont das Geviert, indem es dessen Wesen in die Dinge bringt.“ Dieser Blitz entschlüsselt eine der wichtigsten Schriften aus Heideggers Spätwerk.

Martin Heidegger

Martin Heidegger (1889–1976) ist einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Ausgehend von Edmund Husserls Phänomenologie formte er mit seinem berühmtesten Werk „Sein und Zeit“ (1927) die Fundamentalontologie. Ab den 1930er-Jahren interpretierte er die abendländische Philosophie im Lichte von Ontologie, Sprache, Kunst und Technik. Heidegger war 1933/34 Rektor der Universität Freiburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Heidegger aufgrund seiner NSDAP-Mitgliedschaft vorübergehend mit Lehrverbot belegt, konnte jedoch später weiter publizieren.

Kapitel

Bauen Wohnen Denken

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Cover: Bauen Wohnen Denken