Zusammenfassung

Heidnischer Imperialismus

Julius Evola
17:05 min
Philosophie & Weltanschauung
112 Seiten, 1928

In Heidnischer Imperialismus ruft Julius Evola zur Erneuerung Europas durch die Wiederbelebung nordisch-heidnischer Traditionen auf. Entgegen moderner Demokratie, Materialismus und Gleichheitsdenken setzt er auf Hierarchie, aristokratischen Geist und eine spirituelle Ordnung. Der moderne Westen ist verfallen – Erlösung bietet nur ein neues Imperium, geführt durch eine Elite von solarer Weisheit. Evolas Vision ist ein Beispiel für sein mythisches und radikales Denken.

Julius Evola

Julius Evola (1898–1974) war ein italienischer Kulturphilosoph, Esoteriker und metaphysischer Theoretiker. Nach dem Ersten Weltkrieg begann er als Künstler im Futurismus und Dadaismus, wandte sich jedoch bald der Malerei und Poesie ab, um sich intensiv mit Okkultismus, Mystik und östlichen Philosophien zu beschäftigen. In den 1920er und 1930er Jahren entwickelte er eine eigene Form des Traditionalismus und sympathisierte mit dem faschistischen Italien. Nach dem Zweiten Weltkrieg formulierte er in seinen Werken radikal zeitkritische Standpunkte.

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