Eine frühe, zu Lebzeiten unveröffentlichte Schrift Nietzsches: Er zeichnet ein frühes Bild seiner ästhetischen Philosophie, in der zwei antike Götter zum Ursprung der Kunst werden. Apollo und Dionysos stehen für zwei gegensätzliche, aber zusammengehörende Prinzipien. Das Apollinische – Traum, Maß, Form – und das Dionysische – Rausch, Ekstase, Auflösung – ermöglichen erst gemeinsam die dramatische Spannung einer Tragödie. Ein faszinierender Versuch, im Fragmenthaften den Grundgedanken der Tragödie zu „gebären“ – und dabei den antiken Mythos in eine philosophische Vision zu überführen.
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