In diesem Frühwerk hinterfragt Nietzsche den Wahrheitsbegriff radikal. Die Wahrheit sei nur ein von Menschen geschaffenes Konstrukt, das aus Konventionen und Metaphern entstanden ist. Doch dummerweise haben die Menschen vergessen, dass ihre Worte bloß Erfindungen sind! Ihre Sprache verschleiert die Einzigartigkeit der Dinge, indem sie sie in starre Begriffe presst. Nietzsche kritisiert die Selbstüberschätzung des Menschen als „erkennendes Wesen“ und entlarvt das Streben nach Wahrheit als pragmatisches Bedürfnis zur Sicherung des Zusammenlebens. Wie leben in einer Welt ohne objektive Erkenntnis?
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